Konnichiwa!
Irgendwie sind noch Unmengen anderer nicht finalisierter Reiseberichte im Entwurfordner, ich komme mit dem Schreiben nicht hinterher, aber daher auch ein bisschen der Versuch, das dieses Mal über ein Live-Reisetagebuch etwas anders zu lösen… Jedenfalls war es vor ziemlich genau drei Jahren, dass die Reiseplanung für Südkorea stand, wir dann aber mit Blick auf COVID-19 kurzfristig auf Japan umschwenkten. Mit diesem Land hatten wir ohnehin … Konnichiwa! weiterlesen
Heiliges Land, heilige Stadt…
Noch ganz eingenommen von der entspannten Lebensart bestiegen wir in der Hahagana Train Station den Zug, um der Blase Tel Avivs zu entkommen. 56 km später, ganz ohne Umsteigen am Flughafen (hier hat sich während der Pandemie doch einiges getan und das Streckennetz wurde verbessert), erreichten wir Jerusalem, genauer gesagt den unterirdischen Kopfbahnhof Yitzhak Navon. Die Fahrt war recht kurzweilig, die meiste Zeit hat man … Heiliges Land, heilige Stadt… weiterlesen
Kultur(-erbe) pur
Nachdem wir Tel Aviv zur Genüge erkundet hatten, wollten wir unbedingt noch etwas an der Küste entlang reisen. Nur wohin? Die Wahl war schnell getroffen. So groß ist Israel nämlich nicht, Richtung Süden ist da nicht mehr arg viel zwischen Tel Aviv und Gazastreifen. Also Richtung Norden. Unser Freund, der schon fast ein Jahrzehnt in Israel lebt, empfahl uns, unbedingt die Hafenstädte Haifa und Akko … Kultur(-erbe) pur weiterlesen
Shalom Shalom
…schallt es uns am Flughafen Ben Gurion entgegen. Lange schon wollten wir nach Israel, aber immer war irgendwas. Bauhaus-Jubiläum und Tel Aviv ausgebucht, Sicherheitsbedenken, Pandemie… Nun aber, im Oktober/November 2022 gab es keine Ausrede mehr. In der Hoffnung auf leckeres Essen und warme Temperaturen entflohen wir dem ungemütlichem deutschen Herbst, bereit uns von Israel überraschen zu lassen. Bereits vor Abflug am Flughafen in FFM wurde … Shalom Shalom weiterlesen
Perspektivwechsel
Israel bereisen ohne im Westjordanland gewesen zu sein? Nach den ersten Tagen hatten wir das Gefühl, genug israelische Sicht zu haben und einen Perspektivwechsel zu brauchen. Oder auch: man braucht die zweite Sicht, um ein Bild des Ganzen zu bekommen. Zumal wir schon am ersten Tag in Jerusalem, als wir auf dem Zionsberg standen, sahen, wie nah die Grenzanlagen sind: Die hohe Mauer schlängelte sich … Perspektivwechsel weiterlesen
Einfach mal treiben lassen…
…war unser Motto in Israel. Wortwörtlich genommen haben wir es bei unserem Ausflug ans Tote Meer, einem, wenn nicht sogar DEM Highlight unserer Israel-Reise. Schon als Kinder haben wir uns vorgestellt, wie es wohl ist, nichtstuend im Meer zu treiben, entspannt obenauf zu floaten. Wer kennt sie nicht, die Bilder von zeitungslesenden Menschen, die auf dem Toten Meer schwimmen? Doch schon die Anfahrt zum tiefsten … Einfach mal treiben lassen… weiterlesen
Schlemmen wie Gott in Frankreich
Schlemmen wie Gott in Frankreich? Er muss wohl in Lille gewesen sein. Dieser großen, aber doch sehr überschaubaren Stadt in Flandern, direkt an der Grenze zu Belgien. Ich lande dort eher zufällig. Ein Zwischenstopp auf meiner Zugreise, von Amsterdam und Brüssel kommend nach Paris. Und frage mich bereits nach wenigen Stunden, warum ich nicht schon während meiner Zeit, in der ich in Paris gewohnt habe, … Schlemmen wie Gott in Frankreich weiterlesen
Erinnern. Nicht Vergessen.
Eine Reise nach Israel ohne einen Besuch in Yad Vashem? Kann man machen, für mich undenkbar. Pflichtprogramm jenseits der ganzen älteren Geschichte in der Jerusalemer Altstadt. Wie so viele andere deutsche Tourist:innen fahre ich mit einem leichten Vorbehalt hin. Ist das ein Ort, der sich gegen Deutsche richtet, der sie bzw. uns an den Pranger stellt? Auftakt unseres Besuchs von Yad Vashem ist bereits die … Erinnern. Nicht Vergessen. weiterlesen
Urlaub? Reisen!
Wie, schon wieder Urlaub? Diese Frage habe ich oft gehört, als ich in den letzten Monaten im Rahmen meines Sabbaticals unterwegs war. Und habe sie jedes Mal verneint, mal geduldig, mal verärgert. Urlaub? Definitiv nicht. Auf Reisen. Kurz bevor es losging, schenkte mir eine Freundin zum Abschied ein Buch: „Vom Glück unterwegs zu sein“ von Christian Schüle. Gibt es eine passendere Reiselektüre? Wohl kaum. Dieses … Urlaub? Reisen! weiterlesen
Paris, mon amour
Paris, das war mal meine große Liebe. Spätestens nach einer Klassenfahrt in der Oberstufe hierher wollte ich hier leben, was ich dann später in Verbindung mit Studium und Job auch gemacht habe. Spätestens da fängt man an, eine Stadt anders zu sehen als mit Touristen-Augen. Der Zauber verfliegt, der Blick ist nicht mehr so verklärt. Paris, mon amour. Die große Liebe ist es nicht mehr, … Paris, mon amour weiterlesen