Dolcefarniente
Schon wieder wurden wir in aller Frühe wach, der nächtliche Schlaf war nicht so erholsam. Das lag zum einen am heftigen Gewitter, zum anderen am Taubengurren und Katzenjammer auf den Dächern von Como. Bei geschlossenen Fenstern war die Luft im Raum unerträglich, bei offnen Fenstern das Tierkonzert… Also zogen wir los Richtung Uferpromenade und wurden bzgl. Frühstück bei „Bliss“ fündig: keine „schöne“ Location im klassischen … Dolcefarniente weiterlesen
Lago hoch zwei
Schon kurz vor sechs Uhr wurde ich wach (dieses Mal nicht vom Laubbläser und der Kehrmaschine, haha), die Luft war vom nächtlichen Gewitter noch frisch und klar und das Morgenlicht über dem Lago Maggiore hatte etwas mystisches. Heute war Abreisetag und auch wenn der Großteil der Reise noch vor uns lag, war uns klar, dass die Unterkunft in Cannero Riviera kaum zu toppen war. Das … Lago hoch zwei weiterlesen
Molto bene
Der Morgen startete schwül und drückend, leichter Sommerregen und Gewitter in der Luft. Ursprünglich hatten wir überlegt, nach Cannobio zu fahren und in der Umgebung zu wandern, warfen die Tagespläne nun aber um. Freunde von uns machten auf dem Rückweg aus der Toskana in Luino Zwischenhalt, das direkt gegenüber von unserer Station in Cannero Riviera liegt, und wir verabredeten uns spontan für den Nachmittag. Die … Molto bene weiterlesen
Bellissima
Nach unserer nicht ganz so glücklichen Reise-Erfahrung in Varano Borghi war der neue Plan, am Westufer des Lago Maggiore Richtung Norden zu fahren, um eine neue Unterkunft zu beziehen. Um nicht zu viel hin und her zu fahren, steuerten wir Stresa als Tagesziel an. Trotz Wochentag im Frühsommer und früher Morgenstunde war hier schon richtig viel los und wir erhaschten nur mit viel Glück einen … Bellissima weiterlesen
La Grande Belleza
Nach längerer Zeit und Ende der Pandemie wurde es mal wieder Zeit für einen gemütlichen Roadtrip. Gemütlich ging es los, erster Pausenstopp im Elsass, wo wir umringt von hungrigen Storchen und Blick auf die Hohkönigsburg belegte Baguettes, Eclairs und Flan-Kuchen verspeisten – was auch sonst. Den zweiten geplanten Pausenstopp sparten wir uns, zumal man die Vignette für die Schweiz direkt am Grenzübergang kaufen konnte. Nächster … La Grande Belleza weiterlesen
Asphaltparty
Es ist schon fast eine Tradition: Zur Eröffnung der (Straßen-)Saison geht’s im Frühjahr nach Berlin zum Halbmarathon. Ganz am Anfang meines Läuferlebens war das Heimspiel für mich und es war immer so überraschend warm, dass die meisten in ihren Thermoklamotten in der Frühjahrssonne spätestens auf dem Ku’damm gebraten wurden. Früher. Früher war irgendwie alles anders. Die Pandemie hat viel verändert. Irgendwie auch das Wetter beim … Asphaltparty weiterlesen
Thank you for waiting!
…war wohl der meistgehörte Satz am Rückreisetag aus Japan. Der Tag begann erst mal damit, dass wir selbst diesen Satz sagten: Denn als wir kurz nach 5:30 Uhr in die Hotellobby kamen, war das für 5:50 Uhr bestellte Uber-Taxi schon da und wartete vor der Tür. Unglaublich. Dieses Land macht mich noch fertig mit seiner Überpünktlichkeit. Nachdem wir zwei Wochen trockenes Wetter hatten, schüttete es … Thank you for waiting! weiterlesen
Good food, good mood
Der Tag beginnt schon mal super, denn ich werfe die Lauf-Pläne über den Haufen und beschließe, noch etwas länger zu schlafen. Jetzt zur Kirschblüte ist es in den Parks einfach zu voll und im Shinjuku Gyoen ist Laufen nur noch während der Early Opening Hours gestattet. Stattdessen lieber gemütlich frühstücken und dann Parkspaziergang. Wir beschließen, heute mal nicht zu Starbucks zu gehen (die hier im … Good food, good mood weiterlesen
Sakura
Eine letzte Nacht in den Bergen und es geht wieder zurück in die Stadt. Die Rückreise startet unfreiwillig mit einem 1,5 km langen Fußmarsch inklusive Gepäck, da das nächste Taxi laut Hotelrezeption erst in ca. 50 min. zum Hotel kommen kann. Die Schlange an der Haltestelle für den Busshuttle ist arg lang und auf die Wartezeit haben wir auch keine Lust. Gut, dass es bergab … Sakura weiterlesen
All you can travel
Ausgeruht und gut gelaunt starten wir in den Tag, auf der Suche nach Frühstück in Hakone-Yumoto. Pustekuchen. Zu kaufen gibt es überall nur Eiscreme und die japanischen Süßigkeiten aus Bohnenpaste. Kaffee und/oder Backwaren? Fehlanzeige. Auf den 1,5 km bis zum Bahnhof werden wir nicht fündig, auch nicht im Bahnhofsgebäude. Immerhin gibt es dort Verkaufsautomaten – mit Spielzeug und Getränken. Unser luxuriöses Frühstück: ein Saft aus … All you can travel weiterlesen