Nach einer sehr langen Autofahrt folgte eine noch viel längere Nacht, in der wir endlich mal wieder ausreichend Schlaf tankten. Erholsamen noch dazu, denn hier in Garmisch-Partenkirchen war es weniger schwül und warm, und vor allem nachts deutlich kühler als in Italien. Sooo angenehm!
Ausgeruht und entspannt genossen wir erst mal ein ausgiebiges Frühstück – zusammen mit gefühlt halb Thailand. Ich wunderte mich schon kurz, ob diese wirklich alle beim Zugspitz Ultratrail (ZUT) starten würden, als wir auf den Screens im Frühstücksraum und auf den Rucksäcken lasen, dass es sich um das Special Olympics Team handelte, das zum Wochenende zu den Special Olympics World Games in Berlin weiterreisen würde.

Zwar war ich im Tapering, aber meine letzte Laufeinheit war die Morgenrunde in Cannero Riviera und lag damit schon ein paar Tage zurück. Also schnürte ich die Laufschuhe und lief lockere, relativ flache 8 km über den Geologischen Lehrpfad zur Olympiaschanze, weiter zur Talstation am Hausberg und in einer Schlaufe wieder zurück. Es war schon fast zu warm, die Sonne brannte, aber die Kulisse war es einfach wert.




Nach einem kurzen Duschstopp im Hotel zog ich los zu meinem Lieblingsladen in Garmisch-Partenkirchen: Sport Conrad. Sport- bzw. sportliche Klamotten braucht man ja ohnehin immer ;-), aber ich musste hier unbedingt noch zwei Dinge kaufen, die für den ZUT auf der Liste der Pflichtausrüstung standen und die ich zuhause vergessen hatte: Mütze und Handschuhe. Der Mitarbeiter in der Laufabteilung war grandios und ehe ich mich’s versah, hatte ich natürlich viel mehr im Warenkorb als geplant. So ist das, wenn ich in Sportgeschäften bin, irgendwie fast immer…
Natürlich kamen wir dadurch etwas spät in unserem Lieblingsrestaurant hier an und es gab keine warme Küche mehr. Aber egal, das Mukkefuck ist ohnehin DIE Salat-Destination hier und wir waren mit dem Salat und den gebratenen Garnelen mehr als glücklich.

Ein Blick auf die Uhr zeigte mir, dass ich für einen Kundenauftrag online gehen musste. Erledigte ich gleich spontan unterwegs, als sich diese tolle schattige Outdoor-Büro-Gelegenheit ergab…

Die restliche Arbeit erledigte ich im Hotel, dort gab es nämlich eine tolle Alpenkrimi-Bibliothek mit dem nötigen Wlan und der nötigen Ruhe.

Danach war es höchste Zeit, mal den Fitness- und Wellness-Bereich samt Angebot des Nivea-Hauses ausgiebig unter die Lupe zu nehmen. Ergebnis: groß, schön, neu (die Hotel-Eröffnung lag gerade mal zwei Jahre zurück), mit allem, was man sich so wünscht. Ideal fürs Tapering, würde ich sagen!
Durchgewhirlt und entspannt ging es quer durch die Stadt und den Park zur Werdenfelserei (übrigens auch eine Top-Unterkunft, dort waren wir 2021 während unseres GaPa-Aufenthalts), wo ich am Nachmittag online noch schnell einen Tisch im Restaurant Wurzelwerk reserviert hatte. Wir entschieden uns für das „3 Mal Genuss„-Menü und ich könnte jetzt viel schreiben zu meiner Wahl aus Tatar, Lende und Jakobsmuschel und dem Alm-Dessert, lasse in dem Fall aber mal lieber Bilder sprechen…




Ein Gedanke zu “Grüß Gott!”