Von Bondi nach Bronte -oder nach Clovelly? Oder nach Coogee? In Bondi Beach kommen nicht nur Surfer auf ihre Kosten, sondern auch Läufer und Spaziergänger: vom berühmten Strand aus führt ein „Coastal Walk“ nach Süden und bietet eine traumhafte Kulisse. Die Strecke ist einer der schönsten Trails, die Sydney zu bieten hat, sie wartet mit atemberaubenden Ausblicken auf den Pazifik und die Küstenlandschaft auf.
Start ist am Bondi Beach und erstes Highlight nach der bunten Kunstwerken an der Strandmauer ist der Bondi Icebergs Club bzw. Pool, wo selbst im australischen Winter Schwimmer ihre Bahnen ziehen. Dann geht es auch schon die Stufen hoch, über bzw. durch Sandstein-Klippen, um von Marks Park den Ausblick auf Bondi Beach und die Surfer in den Wellen zu genießen. Weiter geht es die Klippen entlang, hoch über dem Meer Richtung Mackenzie’s Bay und anschließend Tamarama Beach. Auch hier wartet wieder ein Stufentraining, um den Weg in die nächste Bucht, Bronte Beach zu bewältigen. Und das war nicht das letzte Stufentraining: nach einem kleinen Zwischenstopp am Rock Pool von Bronte Beach geht es erneut die Stufen und eine langgezogene Steigung hinauf zum nächsten Aussichtspunkt. Wem das übrigens nicht genug Training ist, der kann unterwegs noch Einheiten an den Workout Stations einlegen. Wer lieber entspannen will: einfach mal in die Wellen starren hat was wunderbar meditatives!
Der Hauptwalk wird als „Bondi to Bronte“ ausgeschildert und beworben, aber endet in Bronte noch lange nicht. Wer noch nicht genug hat, der kann einfach weiter nach Süden fortsetzen, bis nach Coogee Beach oder bis zum Surfhotspot Maroubra. Und es lohnt sich: Nach Bronte Beach kommt mit dem Waverley Cemetery einer der angeblich weltweit schönsten Friedhöfe: direkt über den Klippen gelegen, mit zahlreichen spektakulären Grabmälern zwischen Palmen und einem besonderen Charme, denn die Lage direkt am wilden Pazifik setzt Grabbauten und -schmuck auf ihre Art zu. Auf dem schmalen Balkon zwischen Friedhofsgelände und Meer laden Bänke zu einer kurzen Pause ein, um den doch etwas besonderen Ausblick auf sich wirken zu lassen. Danach ist es nur ein kurzes Stück bis Clovelly Beach, wo man dann immerhin doch gut 4-5km Strecke hinter sich hat und ein kleines Café zur Stärkung mit Limonade und Fish and Chips einlädt.
In unserem Fall war dort auch Endstation, da in der Zwischenzeit ein Gewitter und Regen aufgezogen waren. Also ging es vom Clovelly Beach aus per Uber wieder zurück nach Sydney in die Innenstadt. Alles in allem ein Trail, der nicht zu viel versprochen hat: das Panorama ist einmalig und der Trainingseffekt ist Dank zahlreicher Stufen und einiger Steigungen auch nicht gerade gering.













Wie schön! Ich vermisse das Meer!
Liebe Grüße aus Wien
Dorie von thedorie.com
Liebe Grüße vom Meer!