Marathon-Vorbereitung zum Vierten

Beim vierten Mal stellt sich sowas wie Routine ein -könnte man meinen. Aber auch dieses Mal war bei der Marathonvorbereitung alles anders: so warm wie die letzten Sommer nicht, so viele Kilometer wie die letzten Sommer nicht und so viele Höhenmeter und so viel Trail wie die letzten Sommer nicht, vor allem aber neue Strecken, viel Wald und viel mehr Landschaftskino -durch die Läuferbrille gesehen war der Umzug im Frühjahr perfekt und auch die Entscheidung, nach Feierabend rund um den Arbeitsort neue Strecken zu erkunden.

Vieles habe ich in dieser Laufsaison neu entdeckt: die saarländischen Wälder, das Angebot von IVV-Wanderungen und den Trainingsreiz von Kilometern am Berg, die mir trotz aller Anstrengung leichter gefallen sind als manches Intervalltraining im Flachen. Einen Monat vorm Marathon wie immer der übliche Durchhänger, eine Woche Motivationskampf und dann Ruckzuck schon das Ende der Vorbereitung, an dem man sich dann doch fragt, wie die drei Monate so schnell vorüberfliegen konnten und ob es sich überhaupt lohnt, für nur 6km lockeres Laufen überhaupt loszuziehen…

Heute war es dann soweit: der letzte Lauf über eine Stunde (2h15 um genau zu sein) stand an. Am Ende: Freude auf die 42km nächste Woche in Berlin, aber auch Wehmut und Abschied vom Marathontraining, das gefühlt doch den Schwerpunkt meiner Laufsaison bildet. Aber was soll’s, ich bin mir sicher, das Marathontraining und ich sehen uns nächstes Jahr wieder. Wo die 42km dann sein werden, weiß ich noch nicht, aber nach dem Marathon ist ja doch immer vor dem Marathon 😉

  

  

  

  

  
  

  

  
  

  
  

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