…hat der Campus der Princeton University. Jedenfalls hat man hier den Eindruck, die Zeit sei stehengeblieben und auch auf den zweiten Blick sieht es hier eher nach englischem Landhaus-Ensemble samt Türmchen aus als nach amerikanischer Elite-Schmiede.
Gleichermaßen beeindruckend durch ihre Größe sind die Firestone Library (wobei die Kontrolle und Ausstattung am Eingang eher an einen Flughafen erinnern…) und die daneben liegende Chapel (wobei diese stark an eine Kathedrale aus dem englischen Mittelalter erinnert).
I-Tüpfelchen ist aber die bemerkenswerte Kunstsammlung im Princeton University Art Museum, das allen kostenlos zugänglich ist (Spende erbeten) -ebenso wie übrigens das campusweite WLAN. Wenn auch nicht groß was die Räumlichkeiten anbelangt, hier sind hochkarätige Werke von Dürer, Cranach, Monet, Cézanne, Modigliani, van Gogh, Toulouse-Lautrec, Sisley und und und… bis hin zu Warhol versammelt -der Großteil als Stiftung oder Dauerleihgabe von Alumni. Doch die Ausstellung geht über die Räumlichkeiten der McCormack Hall hinaus: die Skulpturenkollektion ist über den Campus verteilt, der gerade jetzt zur Herbstzeit mit all seinen Farben und den vielen Eichhörnchen eine wunderbare Kulisse bietet.
Verlässt man den Campus, sollte man sich zumindest zur Einstein Statue und Richtung Innenstadt ins Hotel „Nassau Inn“ verirren: dessen „Yankee Doodle Tap Room“ ist mit einer Galerie aus Jahrbuch-Fotos und Autogrammen von berühmten Princeton-Alumni geschmückt, die sich dort wohl gerne mal auf das ein oder andere Bier getroffen haben. Die meisten sind Männer, die wenigsten Frauen… darunter u. a. Julian Bigelow, Donald Rumsfeld, Michelle Obama, David Duchovny, Brooke Shields…